Bubble
🏗️ No-Code Freemium 👥 3M+
Ideal für: No-Code-Webanwendungs-Builder mit vollständiger Datenbankunterstützung und Logik
⚖️ Vergleichen Bubble vs Webflow

Über Bubble

Bubble ist eine visuelle Entwicklungsplattform, mit der sich vollständige Webanwendungen ohne Programmieren erstellen lassen. Die Oberfläche entsteht per Drag-and-drop auf einer Arbeitsfläche, die Daten liegen in einer integrierten Datenbank und die Logik wird in einem Point-and-Click-Workflow-Editor zusammengesetzt.

Als fortlaufend aktualisiertes SaaS hat Bubble keine Versionsnummern, doch die Plattform hat sich zuletzt deutlich verändert. Neu sind ein Builder für native Mobile-Apps mit Veröffentlichung in iOS und Android, eine KI-gestützte App-Generierung aus Prompts sowie ein überarbeitetes Preismodell auf Basis von Workload Units (WU), die die serverseitige Nutzung statt einer festen Kapazität messen.

Zu den zentralen Funktionen gehören ein responsiver visueller Editor, eine relationale Datenbank, wiederverwendbare Komponenten, ein API-Connector für Drittdienste, ein Plugin-Marktplatz und Ein-Klick-Deployment. Die KI-Generierung erzeugt eine Start-App, die man danach von Hand verfeinert.

Die Preise sind in drei Schienen unterteilt. Nur Web: Starter 29 $/Monat, Growth 119 $/Monat, Team 349 $/Monat (bei jährlicher Zahlung). Nur Mobile: 42 $, 169 $ und 449 $. Web+Mobile: 59 $, 209 $ und 549 $. Enterprise ist ein individuelles Angebot. Der kostenlose Plan kostet 0 $, bietet 50K Workload Units und einen Editor, ist aber für das Deployment gesperrt: nur Prototyping, ohne Live-App und ohne eigene Domain.

Die Hauptgrenzen liegen bei Kostenplanbarkeit und Lock-in. Die Abrechnung nach Workload Units kann bei Traffic oder ineffizienten Workflows stark steigen, und alles Gebaute lebt in Bubbles proprietärer Umgebung, sodass ein Wechsel einen Neuaufbau bedeutet. Komplexe oder stark skalierende Apps können an Leistungsgrenzen stoßen.

Bubble passt zu Gründern, kleinen Teams und Agenturen, die ein echtes Web- oder Mobile-Produkt ohne eigene Entwickler veröffentlichen, eine Idee schnell validieren oder interne Tools bauen wollen. Weniger geeignet ist es für Teams, die volle Kontrolle über ihren Code brauchen oder sehr hohen, unvorhersehbaren Traffic erwarten.

Aktualisiert: 2026-07-09
Vorteile
  • Wirklich Full-Stack ohne Code: visuelles UI, Datenbank und serverseitige Logik in einem Werkzeug
  • Baut jetzt native iOS- und Android-Apps, nicht nur Web, aus einer einzigen Plattform
  • KI-App-Generierung und Vorlagen liefern schnell einen funktionierenden Startpunkt
  • Großer Plugin-Marktplatz und API-Connector decken die meisten Drittanbieter-Integrationen ab
  • Der kostenlose Tarif erlaubt zeitlich unbegrenztes Bauen und Prototyping vor dem Bezahlen
Nachteile
  • Die Workload-Units-Abrechnung macht die monatlichen Kosten mit wachsender Nutzung schwer planbar
  • Der kostenlose Plan kann nicht live deployen und keine eigene Domain nutzen, also nur Prototyping
  • Die proprietäre Umgebung bedeutet echten Vendor-Lock-in; Standard-Code lässt sich nicht exportieren
  • Die Leistung kann bei komplexen, datenlastigen oder trafficstarken Apps nachlassen
  • Das Erlernen des Workflow-Editors und der WU-Optimierung hat eine spürbare Lernkurve
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Bubble wählen wenn…

  • Sie wollen eine Web- oder Mobile-App ohne eigene Entwickler starten
  • Sie müssen ein MVP oder internes Tool schnell validieren
  • Sie tauschen Code-Eigentum bereitwillig gegen Baugeschwindigkeit
  • Sie wollen eine Plattform, die UI, Datenbank und Logik zusammen abdeckt

Häufig gestellte Fragen

Bubble oder Webflow: Was soll ich wählen?
Bubble für Web-Apps: Sie brauchen Nutzeraccounts, Datenbank und komplexe Logik — z.B. ein SaaS-Produkt oder Marktplatz. Webflow für Marketing-Websites: Sie brauchen eine schöne, schnelle Website mit CMS aber keine App-Logik.
Ist Bubble kostenlos?
Bubble hat einen kostenlosen Plan der das Bauen und Testen erlaubt. Kostenpflichtige Pläne ab $29/Monat zum Veröffentlichen ohne Bubble-Branding. Webflow hat einen kostenlosen Plan; kostenpflichtige Pläne ab $18/Monat.
Kann Bubble eine App für den App-Store erstellen?
Bubble erstellt Web-Apps die im Browser laufen. Für native iOS/Android-Apps können Sie Bubble-Apps als PWA verpacken oder Tools wie BDK Native verwenden. Für echte native Apps sind FlutterFlow oder React Native besser geeignet.
Webflow für E-Commerce: Ist das gut?
Webflow hat eingebautes E-Commerce für einfache Online-Shops. Für komplexere E-Commerce-Anforderungen (große Produktkataloge, komplexe Varianten) ist Shopify leistungsfähiger. Webflow ist gut für Design-orientierte kleine Shops.
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