Google Veo ist Googles generatives Videomodell. Man beschreibt eine Szene per Text oder gibt ein Standbild vor, und heraus kommen kurze, filmische Clips, jetzt mit direkt eingebettetem Ton statt nachträglich hinzugefügtem.
Die aktuelle Version ist Veo 3.1, die Veo 3 Ende März 2026 abgelöst hat. Das Update brachte eine günstigere Stufe Veo 3.1 Lite neben den Varianten Fast und Standard und verbesserte den synchronen Ton, sodass Clips gesprochene Dialoge mit Lippensynchronität, Soundeffekte und Umgebungston enthalten können. Im April 2026 machte Google Veo 3.1 für jedes private Google-Konto über Flow und Vids kostenlos, die wichtigste Änderung für Gelegenheitsnutzer.
Bei den Funktionen beherrscht Veo 3.1 sowohl Text-zu-Video als auch Bild-zu-Video, erzeugt Clips von bis zu 8 Sekunden und generiert den Ton im selben Durchlauf. Verfügbar ist es in Google Flow (dem eigenen Videowerkzeug) und Google Vids sowie für Entwickler über die Vertex-AI- und Gemini-APIs.
Der kostenlose Weg ist echt: Jedes private Google-Konto erhält Veo 3.1 in Flow (rund 50 tägliche KI-Credits, etwa 12 Clips pro Tag) und in Vids (etwa 10 Clips pro Monat), begrenzt auf 8 Sekunden je Clip. Kostenpflichtige Abos liegen bei etwa 7,99 $/Monat für Google AI Plus, 19,99 $/Monat für AI Pro und 249,99 $/Monat für AI Ultra. In der API kostet Veo 3.1 Fast etwa 0,15 $ pro Sekunde, Standard etwa 0,40 $ pro Sekunde, Ton inklusive.
Die wichtigsten Einschränkungen sind die kurze Länge von 8 Sekunden, die täglichen und monatlichen Grenzen im kostenlosen Tarif und die Tatsache, dass höchste Qualität und Volumen weiterhin hinter kostenpflichtigen Plänen stehen. Auch Qualität und Prompt-Treue schwanken von Generierung zu Generierung.
Veo 3.1 passt zu Kreativen, Marketern und Hobbyisten, die schnell fertig vertonte Clips ohne Vorkasse wollen, und zu Teams, die bei mehr Bedarf auf Pro/Ultra oder die API wechseln können.
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