Google gab am 19. Oktober bekannt, dass Gemini Notebook, das Recherche-Notizbuch, das zuvor NotebookLM hieß, nun mehr Kontrolle über zwei seiner Ausgabeformate bietet: Slide Decks und Video Overviews. Bisher führte ein Prompt direkt zu einem fertigen Foliensatz oder Video.
Was sich ändert
Geführter Start: Man bittet im Chat um Folien oder ein Video, und Notebook schlägt Themen vor, die aus den eigenen Quellen stammen. Nach der Bestätigung verfeinert man den Inhalt und wählt Stil und Format aus.
Prüfschritt: Ist der Review-Schalter aktiviert, sieht man den Plan im Studio-Panel, bevor irgendetwas gerendert wird: „Review outline notes" bei Folien und „Review producer notes" bei Videos. Man kann Änderungen verlangen, etwa eine Zusammenfassung zu Beginn oder eine andere Reihenfolge der Szenen, und dann „Proceed" wählen.
Schneller Weg: Wer bereits weiß, was er will, beschreibt dies im Prompt oder überspringt den Schalter und generiert wie bisher direkt aus dem Studio-Panel.
Google zufolge wird die Funktion im Laufe der kommenden Woche weltweit für alle Nutzer von Gemini Notebook ausgerollt. Zu Einschränkungen nach Tarif macht der Beitrag keine Angaben.
Was das für Präsentationen aus Recherchematerial bedeutet
Besteht das Material aus einer Reihe von Dokumenten, liegt der Hauptgewinn im Prüfschritt: Die Struktur lässt sich korrigieren, bevor eine Generierung verbraucht wird.
Wer einen ausgefeilten, editierbaren Foliensatz mit Designkontrolle benötigt, ist mit einem spezialisierten Tool wie Gamma weiterhin besser bedient.