Softr ist ein No-Code-App-Builder, der sich auf die Erstellung von Client-Portalen, Member-Verzeichnissen, internen Dashboards und datengesteuerten Websites mit Airtable, Google Sheets oder HubSpot als Backend-Datenbank spezialisiert. Der Fokus auf Portale – passwortgeschützte, Login-erforderliche Web-Apps, die externe Daten bestimmten Benutzern präsentieren – unterscheidet es von allgemeinen No-Code-Tools.
Der typische Softr-Anwendungsfall ist ein Client-Portal, in dem Kunden sich einloggen und ihren Projektstatus, Rechnungen oder Service-Daten aus einer Airtable- oder Google Sheets-Datenbank einsehen können, die die Agentur im Hintergrund verwaltet. Dies erfordert keinen Code – die Softr-Oberfläche ermöglicht das Ziehen von Portal-Komponenten, die Einrichtung von Login/Authentifizierung und die Definition, welche Datensätze für welche Benutzer basierend auf E-Mail-Abgleichung sichtbar sind.
Zu den Hauptfunktionen gehören native Airtable- und Google Sheets-Integration, Benutzerauthentifizierung und Mitgliedschaft, Datenfilterung nach angemeldetetem Benutzer, Payment Gating via Stripe und PayPal, Portal- und Verzeichnisvorlagen, Drag-and-Drop-Seiten-Builder, benutzerdefinierte Domains und Formularübermittlungen zurück zur Datenquelle.
Preisgestaltung: Der kostenlose Plan bietet begrenzte Blöcke und keine benutzerdefinierte Domain. Business zu $269 pro Monat (jährliche Abrechnung) ist der Haupttarif für professionelle Nutzung – er bietet benutzerdefinierte Domains, unbegrenzte Datensätze, alle Authentifizierungsfunktionen und Teamverwaltung. Enterprise-Preise sind individuell.
Einschränkungen: Softr ist spezialisiert – es zeichnet sich durch Portale und Daten-Präsentations-Apps aus, verfügt aber nicht über die Flexibilität von Bubble für komplexe mehrstufige Logik. Der Preissprung des Business-Plans vom kostenlosen Plan zu $269/Monat ist mit keiner Zwischenoption für kleine Teams steil. Die Plattform funktioniert am besten, wenn Airtable oder Google Sheets bereits die Datenquelle ist.
Am besten geeignet für Agenturen, Berater und SaaS-Unternehmen, die Kunden einen geschützten Zugriff auf ihre eigenen Daten geben müssen – typischerweise Unternehmen, die Kundendaten bereits in Airtable verwalten.
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