Make
🤖 KI-Agenten Freemium
Ideal für: Komplexe Automatisierungen, App-Integrationen
⚖️ Vergleichen Make vs n8n

Über Make

Make (früher Integromat) ist eine visuelle Automatisierungsplattform, auf der du Apps und Dienste per Drag-and-drop auf einer Arbeitsfläche verbindest und Workflows, sogenannte Szenarien, ohne Code baust. Jedes Szenario ist eine Kette von Modulen, die Daten von einer App zur nächsten weiterreichen, mit Verzweigungen, Filtern, Iteratoren und Fehlerbehandlung.

Make verwendet keine klassischen Versionsnummern mehr, sondern entwickelt sich fortlaufend weiter. Den aktuellen Stand prägen zwei große Änderungen. Erstens wechselte am 27. August 2025 die Abrechnungseinheit von Operationen zu Credits (1:1 umgestellt) und rückte Make in Richtung nutzungsbasierter Preise, bei denen ein KI- oder Code-Schritt mehr als einen Credit kosten kann. Zweitens wurden Make AI Agents allgemein verfügbar: Damit lassen sich autonome Agenten direkt in Szenarien bauen, unterstützt von einer AI Agents Library und mehr als 350 KI-spezifischen App-Integrationen.

Bei den Funktionen wirbt Make inzwischen mit über 3.000 Integrationen, Echtzeit- und geplanten Triggern, Webhooks, HTTP/API-Modulen, Datenspeichern und wiederverwendbaren benutzerdefinierten Variablen. In den bezahlten Tarifen kannst du eigene API-Schlüssel von OpenAI, Anthropic oder Gemini für KI-Schritte einbinden.

Die Preise sind gestaffelt. Free kostet 0 $/Monat mit 1.000 Credits, maximal 2 aktiven Szenarien und einem Mindestintervall von 15 Minuten. Core kostet 9 $/Monat bei jährlicher Abrechnung (10.000 Credits, unbegrenzte Szenarien, 1-Minuten-Intervall). Pro kostet 16 $/Monat jährlich und bietet zusätzlich priorisierte Ausführung und benutzerdefinierte Variablen. Teams kostet 29 $/Monat jährlich mit Mehrbenutzer-Rollen. Enterprise wird individuell bepreist. Monatliche Abrechnung liegt rund 15-20% höher (etwa 10,59 $ Core, 18,82 $ Pro, 34,12 $ Teams), und Credit-Pakete (20k/40k/80k+) erweitern die Limits.

Die wichtigsten Einschränkungen sind praktischer Natur. Die Credit-Abrechnung erschwert die Kostenprognose bei KI-lastigen Szenarien, das Limit von 2 Szenarien und das 15-Minuten-Intervall im Gratistarif sind für echte Arbeit knapp, und das visuelle Modell hat weiterhin eine Lernkurve, sobald Szenarien mit verschachtelten Routern und Fehlerbehandlungen wachsen.

Make passt zu allen, die ein leistungsfähiges visuelles Automatisierungswerkzeug ohne Code wollen und nun KI-Agenten in diese Automatisierungen einbauen möchten, statt einzelne Dienste von Hand zu verbinden.

Aktualisiert: 2026-07-09
Vorteile
  • Der visuelle Drag-and-drop-Editor macht komplexe mehrstufige Automatisierungen ohne Code zugänglich
  • Sehr breite Anbindung: über 3.000 Integrationen plus 350 KI-spezifische Apps
  • Native Make AI Agents erlauben den Bau autonomer Agenten in Szenarien, mit gemeinsamer Bibliothek
  • Unterstützung eigener Schlüssel von OpenAI, Anthropic und Gemini in den bezahlten Tarifen
  • Wirklich niedriger Einstieg: Core kostet 9 $/Monat jährlich mit unbegrenzten Szenarien
Nachteile
  • Die Credit-Abrechnung erschwert die Kostenprognose bei KI- und codelastigen Szenarien, da manche Schritte mehr als einen Credit kosten
  • Der Gratistarif ist auf 2 aktive Szenarien und ein Mindestintervall von 15 Minuten begrenzt
  • Monatliche Abrechnung kostet rund 15-20% mehr als die beworbenen Jahrespreise
  • Komplexe Szenarien mit Routern, Iteratoren und Fehlerbehandlern werden schwer wartbar
  • Intensive Nutzung erfordert oft den Zukauf zusätzlicher Credit-Pakete über den Basistarif hinaus
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Make wählen wenn…

  • Du willst Arbeit über viele Apps hinweg automatisieren, ohne Code zu schreiben
  • Du willst KI-Agenten direkt in deinen Automatisierungs-Workflows bauen
  • Du willst eigene API-Schlüssel von OpenAI, Anthropic oder Gemini nutzen
  • Du bist bereit, dich für den niedrigsten Preis auf jährliche Abrechnung festzulegen
  • Dein Automatisierungsbedarf übersteigt das 2-Szenarien-Limit des Gratistarifs

Häufig gestellte Fragen

Zapier vs Make: Was ist günstiger?
Make ist deutlich günstiger bei gleicher Aufgabenmenge. Zapier berechnet pro Task-Ausführung; Make berechnet pro Operation aber mit günstigeren Preisen. Für hohe Volumen und technische Teams — Make; für Einfachheit und breite App-Unterstützung — Zapier.
Ist Zapier kostenlos?
Zapier hat einen kostenlosen Plan mit 100 Tasks/Monat und 5 Zaps. Kostenpflichtige Pläne ab $29,99/Monat (Starter). Make hat einen kostenlosen Plan mit 1.000 Operationen/Monat; kostenpflichtige Pläne ab $9/Monat.
Was ist ein Zap?
Ein Zap ist ein automatischer Workflow in Zapier: 'Wenn X passiert (Trigger), führe Y aus (Action)'. Zum Beispiel: 'Wenn ich eine E-Mail mit Anhang bekomme, speichere den Anhang in Google Drive und sende eine Slack-Benachrichtigung'.
Make vs n8n: Was ist besser?
Make ist benutzerfreundlicher mit Cloud-Hosting inklusive. n8n ist Open-Source und kann selbst gehostet werden — praktisch kostenlos bei eigenem Server. Für technische Teams mit Datenschutz-Anforderungen — n8n; für einfachere Bedienung mit Cloud-Hosting — Make.
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